Heimatkino – Ein Jahr im Rückblick


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Es begann im Mai 2013 mit einer Idee: Ein gemütlicher Kurzfilmabend im Heimathirsch mit den Werken junger oder älterer Independentfilmer. Es sollte keine Vorgabe geben, wie alt die Beiträge sein dürfen, wie bei eigentliche allen Festivals. Es würde auch keine Preise geben, oder Maximallängen. Nur ein interessiertes Publikum – zum Anfassen nah und für jeden Abend ein bestimmtes Motto, mit dem alle Beiträge etwas zu tun haben müssen.

Und so begann es auch mit einer ersten Testveranstaltung, die so dermaßen gut gelang, dass es gleich zum richtigen Kick-Off ins Odonien ging. Das Open-Air Kino war gut besucht und bereits hier wurde seitens des Odoniens klar – kommt bitte nächstes Jahr wieder.

Am 17. September 2013 dann das erste Motto: Frauenpower. Angenehm besucht, rege Gespräche zwischen Filmemachern und Publikum, sogar eine Skype-Schaltung ins Ausland, weil ein Filmemacher nicht persönlich dabei sein konnte. Und schnell machte das Event die Runde. Monat für Monat kamen mehr Einreichungen, mehr Programm und mehr Publikum. Bis es im Frühjahr 2014 seinen Zenit erreichte und wir sogar den Einlass abends stoppen mussten, weil es sonst einfach nicht mehr gemütlich gewesen wäre.

Ab da ging es allerdings dann auch ein wenig bergab – die Einreichungen wurden weniger und kamen vermehrt von Menschen, die bereits mindestens einmal mit einem Beitrag vertreten waren. Die Zuschauerzahlen nahmen sommerbedingt ebenfalls ab. Also war schnell die Entscheidung getroffen, das ganze in einem größeren Open-Air Festival im Odinien enden zu lassen und das HeimatKino zu begraben.

Aus dem großen, zweitägigen Festival mit allen Gewinnerfilmen der abendlichen Publikumsabstimmungen wurde leider wetterbedingt nichts. Dafür gab es dann aber doch noch eine Veranstaltung mit zwei Bands, die das Vorprogramm bildeten. Und so fand am 19. September die letzte Veranstaltung statt.

Vielen Dank an das durchweg tolle, begeisterte Publikum, dass mich stets motiviert hat, immer weiter die ganzen Einreichungen durchzusehen und ein bestmögliches Programm zusammen zu stellen. Dank auch an alle Filmemacher und Schauspieler, die ihre Werke zu diesem Event beigesteuert haben und es so Monat für Monat zu einem tollen Erlebnis werden ließen. Dank auch an die Jurymitglieder, die zwischenzeitlich da waren, um den Filmen tolles Feedback und vor allem Tipps zur Vermarktung zu geben. Und besonders großen Dank an William und das Team vom Heimathirsch, sowie das Odonien, die uns alle stets so großartige Gastgeber waren!

Wird es das HeimatKino in Zukunft vielleicht wieder geben? Wer weiß… Es hat auf alle Fälle sehr viel Freude bereitet!